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Als Klavier wurden bis zum
Ende des 18. Jahrhunderts alle
Tasteninstrumente bezeichnet, also auch
die Orgel, das Clavicembalo und das
Clavichord. Unser heutiges Klavier, das
Pianoforte, wurde im 18. Jahrhundert
erfunden und bald darauf in Tausenden von
Exemplaren hergestellt.
Der Grund für die grosse
Verbreitung des Klavieres besteht sicher
einerseits in der fast unübersehbaren
Literatur, die von den meisten Komponisten
für dieses Instrument geschrieben
worden ist, andererseits auch in den
Verwendungsmöglichkeiten als Begleit-
wie als Soloinstrument. Selbst
Orchesterwerke lassen sich auf das Klavier
übertragen. Sein Tonumfang reicht von
den tiefsten bis höchsten in der
Musik verwendeten Tönen.
Noch heute wird von jedem
Musikstudierenden eine gewisse Fertigkeit
auf dem Klavier verlangt. Die Ausbildung
auf dem Klavier erstreckt sich wie bei den
meisten Instrumenten über viele Jahre
und verlangt deshalb nebst einer gewissen
Musikalität, die auch bei den meisten
Menschen vorhanden ist, Wille und
Ausdauer. Das Alter spielt nur beim
berufsmässigen Studium eine Rolle.
Die übliche Reife für den Anfang
ist etwa im Schulalter zwischen 7 und 9
Jahren vorhanden.
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