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Zur Geschichte:
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Die Oboe wurde in der 2. Hälfte
des 17. Jahrhunderts in Frankreich
entwickelt. Oboenartige Instrumente gab es
aber schon in Messopotamien, bei den
Syrern und Ägyptern als
Kultinstrumente. Auch sind Doppelaulos der
Griechen oder die Tibia im alten Rom
Vorläufer der Oboe. Im Mittelalter
sind es die Schalmei und der Bomhart.
Die Barockoboe hatte nur zwei Klappen und
wurde sehr vielseitig eingesetzt im
Orchester, als Solo- und
Kammermusikinstrument. Deshalb der
Reichtum an Literatur aus dieser Zeit.
Später wurden immer mehr Klappen
angebracht, vier, sieben, neun - im Jahre
1825 waren es bereits zehn - eine enorme
Entwicklung bis zu heutigen modernen Oboe,
die je nach Bauart 22 und mehr Klappen
besitzt.
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Instrument:
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Die Oboe gehört zu den
Doppelrohrblattinstrumenten. Das
Mundstück besteht aus zwei
dünnen, schmalen, zusammengebundenen
Schilfrohrblättchen. Der
fortgeschrittene Schüler baut sich
dieses Mundstück selbst, was einiges
Geschick und viel Geduld erfordert.
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Alter für Anfänger
spezielle Andorderungen:
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Mit dem Unterricht kann ca. vom 9.
Lebensjahr an begonnen werden, je nach
Körperkraft und Handgrösse. Auch
Zahnstellung und Lippenform müssen
vom Lehrer geprüft werden.
Die Zeit nach dem Grundkurs bis zum Beginn
des Oboenunterrichts kann mit einem
Musikwerkstattkurs oder mit
Blockflötenunterricht
überbrückt werden.
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Aussichten:
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Weil die Oboenspieler nicht sehr
zahlreich sind, findet der
fortgeschrittene Bläser problemlos
Aufnahme in ein Ensemble (Laienorchester,
Kammermusikgruppe, Musikverein. etc.)
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