Als
Kontrast zum dröhnenden Alltag mit
seinem vordergründigen Anspruch an
Helden und deren Coolsein soll die
Theaterwerkstatt anregen an Träume
und Phantasie, an Gefühle, eine
urmenschliche Regung und Quelle der
Kreativität. Theaterarbeit findet
ihren Ausdruck in der Stimme, Sprache,
Phantasie, Kreativität, und über
den Körper, in der Bewegung, Rhythmus
und in der Musik. Stilistische Hilfsmittel
sind: Texte, Musik, Requisiten etc.
Meine Aufgabe ist, das
natürliche Spielvermögen der
Kinder zu erkennen, wahrzunehmen und nicht
die Nachahmung irgendeiner Form des
professionellen Theaters. Das bedeutet,
bereits in den ersten Übungen, die
Schülerinnen und Schüler zu
animieren, auf Impulse zu reagieren,
Rhythmus, Bewegung, Spiele und Rollen
aufzunehmen und durch sich selbst
auszudrücken. Es soll die
Möglichkeit bestehen, einen
Arbeitsauszug oder ein fertiges
Stück, einem Publikum zu
präsentieren.
Der Kurs ist wie folgt
aufgebaut:
- Ankommen, loslassen des Alltages,
Wahrnehmung von Körper und
Raum
- Spiellust aktivieren und
fördern durch gezielte
Übungen
- Schulung des Rhythmusgefühls
und der Körperpräsenz
- Theaterimprovisation
- Figurenarbeit
- Arbeit mit stilistischen
Hilfsmittel
- Erarbeitung eines Stückes