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50 Jahre ist es her, dass die Gemeinden Aesch und Pfeffingen beschlossen haben, zukünftig die Musikschule gemeinsam zu organisieren. Seit einem halben Jahrhundert funktioniert diese Zusammenarbeit bestens. Unzählige Kinder und Jugendliche aus beiden Gemeinden haben in dieser Zeit musikalische Bildung erhalten.

Das 50-jährige Bestehen der Musikschule Aesch-Pfeffingen feiert die Musikschule Aesch-Pfeffingen mit einem Musiktheater, das am 12. September 2026 in der Löhrenackerhalle in Aesch aufgeführt wird.

Der Titel des Musiktheaters lautet «Die verschwundenen Glocken». Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit. Nach dem Brand von Schloss Angenstein bei Duggingen, der Nachbargemeinde von Aesch und Pfeffingen, im Jahr 1984 waren die zwei Glocken des Schlosses verschwunden. Die Suche blieb lange erfolglos, bis sie 2010 zufällig im Wald von Pfeffingen gefunden wurden. Wie die beiden Glocken nach dem Brand im Schloss in den Wald nach Pfeffingen kamen, ist bis heute ein Mysterium.

In der adaptierten Geschichte des Musiktheaters finden zwei Jugendliche, Mia und Leon, im Wald zwei grosse Glocken. Nachdem sie die Glocken zum Klingen bringen, gehen die beiden auf eine Zeitreise, die sie in die Vergangenheit führt. Dabei treffen die beiden auf Musikerinnen und Musiker in unterschiedlichen Epochen. Das Drehbuch zur Geschichte schrieb Danny Wehrmüller im Auftrag der Musikschule Aesch-Pfeffingen, Regie führt Luca Vito. Es spielen und musizieren rund 150 Schülerinnen und Schüler der Musikschule Aesch-Pfeffingen.

Samstag, 12. September 2026, 19 Uhr
Aesch, Löhrenackerhalle
Türöffnung 18 Uhr (Gastroangebot: Hotdogs, Bretzel, Kuchen)
Eintritt frei, Kollekte

Programmablauf «Die verschwundenen Glocken»

Drehbuch: Danny Wehrmüller / Regie: Luca Vito

In der Steinzeit
Ritual der Klänge (Dominik Dolega)
Schlagzeug-Ensemble, Leitung Dominik Dolega

In der Antike
Gladiatoren-Fanfare (Andreas Kirschner)
Blechbläser-Ensemble, Leitung Andreas Kirschner

Im Mittelalter
Passamezzo (Michael Prätorius)
Blockflöten-Ensemble Flautando, Leitung Gabor Kartschmaroff

In der Renaissance
Ronde Pour Quoy (Tielman Susato)
Gitarren- und Querflöten-Ensemble, Leitung Noemi Locher/Jasmin Roth

Im Barock
Concerto für Streicher d-Moll (Antonio Vivaldi)
Streichorchester, Leitung Simone Schmidlin/Aylin Hauser

Intermezzo
Znacht allei im Wald (Danny Wehrmüller)
Kinderchor, Leitung Laurence Providoli / Akkordeon-Ensemble, Leitung Rudi Meier

Pause

In der Klassik
Allegro con brio aus der Sinfonie Nr. 25 (Wolfgang Amadeus Mozart)
Streichorchester, Leitung Simone Schmidlin/Aylin Hauser

In der Romantik
An Sylvia (Franz Schubert)S
ologesang und Klavier, Leitung Araceli Fernández González

Blues
Ain’t No Way (Aretha Franklin)
Gitarre und Gesang, Leitung Sebastian Viret/Laurence Providoli

Swing-Ära
In A Mellow Tone (Duke Ellington)
Big Band No Limits, Leitung Andreas Kirschner

Rock und Pop
Easy On Me (Adele), Shallow (Lady Gaga)
Pop-Band und Gesang, Leitung Stephan Wolf/Araceli Fernández González

Im Hier und Jetzt
Klezmer- und Tango-Musik
Ensemble Global Players, Leitung Roland Schmidlin

Sprechrollen
Elisa Perrenoud (Mia), Valentin Grob (Leon), Mia Pfluger (erste Räuberin), Luna Schmitz (zweite Räuberin), Melina Papst (Mädchen aus der Renaissance), Andreas Kirschner (Römischer Tribun, Graf, Polizist)